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Kronkorkenbaum mit Magneten selber machen – individuelle Geschenkidee

Geschenkideen · MAGRION DIY

Aus einem Naturast, einem stabilen Sockel und Neodym-Ringmagneten (NdFeB) baust du einen magnetischen Kronkorkenbaum. Die Kronkorken halten direkt an den Magneten und bilden nach und nach eine bunte Krone – als persönliche Geschenkidee oder Dekoration für die Hausbar.

Ob knorriger Zweig, heller Ast oder trockenes Treibholz: Du bestimmst die Form. Auch Sockel, Beschriftung und Anzahl der Magnetplätze kannst du an deine eigenen Ideen anpassen. Wir zeigen dir den einfachen Aufbau in sechs Schritten.

Einfaches DIY-Projekt 6 Arbeitsschritte Ca. 45–60 Minuten bei vorbereitetem Ast
Selbst gebauter Kronkorkenbaum aus einem Naturast mit bunten Kronkorken an den Magneten und einem Holzsockel mit der Aufschrift Feierabend.

Einen individuellen Magnetbaum für Kronkorken bauen

Ein Kronkorkenbaum mit Magneten ist ein dekorativer Halter für Kronkorken aus magnetischem Stahl. Auf den Enden eines Naturastes sitzen angeschraubte Neodym-Ringmagnete. Der erste Kronkorken liegt direkt am Magneten an; weitere können sich je nach Kontakt und Anordnung zu kleinen Gruppen ergänzen.

Du brauchst keinen Ast, der genauso aussieht wie auf den Bildern. Ein gegabelter Zweig, ein knorriges Fundstück oder ein entrindeter Ast ergeben jeweils einen eigenen Look. Wähle den Sockel passend dazu – zum Beispiel ein Holzbrett, eine Baumscheibe oder einen massiven Holzklotz.

Für dieses Beispiel planen wir fünf Magnetplätze. Ein kleiner Baum kann mit drei Plätzen schön aussehen; bei einem größeren verteilst du zusätzliche Magnete auf weitere stabile Astenden. Entscheidend sind festes Holz, ausreichend große Magnetauflagen und ein sicherer Stand.

Material für deinen Kronkorkenbaum mit Magneten

  • Einen trockenen, festen Ast mit geeigneten Enden oder Verzweigungen
  • Einen stabilen Sockel, zum Beispiel ein Holzbrett, eine Baumscheibe oder einen Holzklotz
  • Für das gezeigte Modell: 5 Neodym-Ringmagnete mit Senkung , beispielsweise Ø 24 × Ø 5,5 × 4 mm
  • Je Magnet eine passende Senkkopf-Holzschraube sowie eine ausreichend lange Holzschraube zur Befestigung des Astes am Holzsockel
  • Akkuschrauber, zum Schraubenkopf passender Bit und Holzbohrer zum Vorbohren; gegebenenfalls Senker für die Sockelunterseite
  • Schleifpapier, Bleistift und magnetische Kronkorken
  • Optional: Lackstift, Farbe oder eine persönliche Beschriftung

Ast, Sockel, Schrauben und Werkzeuge besorgst du separat. Die Fotos zeigen eine Gestaltungsvariante; die passenden Maße richten sich nach deinem eigenen Aufbau.

So halten die Kronkorken am Magnetbaum

Auf einer ebenen Fläche am Astende wird jeweils ein Ringmagnet verschraubt. Seine freie Magnetfläche bildet den Kontaktpunkt für den ersten Kronkorken. Dafür brauchst du Kronkorken aus magnetischem Stahl – prüfe sie vorab mit einem Magneten.

Weitere Kronkorken können sich je nach Form und Kontakt zu kleinen Gruppen ergänzen. Wie viele tatsächlich halten, hängt unter anderem von den Kappen, ihrer Beschichtung und ihrer Anordnung ab. Baue die Krone deshalb schrittweise auf und prüfe den Halt.

Flexibel planen: Ein kleiner Ast kann schon mit drei Magnetplätzen schön aussehen. Für das gezeigte Modell verwenden wir fünf. Bei einem größeren Baum verteilst du zusätzliche Magnete auf weitere stabile Astenden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Magnetischen Kronkorkenbaum bauen: Anleitung in 6 Schritten

Am einfachsten startest du mit einem bereits passend zugesägten Ast. Für einen Holzsockel lässt sich der Ast von unten verschrauben. Lege vor dem Bohren fest, wie der Baum stehen soll und welche Astenden später Kronkorken tragen.

Naturast, Holzsockel, fünf Neodym-Ringmagnete, Schrauben und Akkuschrauber für einen selbst gebauten Kronkorkenbaum.
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Materialien und Form auswählen

Wähle einen Ast, der dir gefällt und ausreichend feste Stellen für die Magnete bietet. Drei, fünf oder mehr Verzweigungen sind möglich. Lege den Ast probeweise auf den Sockel und suche eine Position, in der er ausgewogen steht.

Der Sockel sollte zur Höhe und Breite des Astes passen: Je größer und ausladender der Baum wird, desto breiter und schwerer muss seine Basis sein. Plane auch das spätere Gewicht der Kronkorken ein.

Verzweigter Naturast mit Rinde und glatt zugesägten Astenden für die Befestigung der Ringmagnete.
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Den Ast vorbereiten

Entferne Schmutz und lose Rindenstücke. Der Ast sollte trocken und frei von morschen Stellen sein. Fest sitzende Rinde darf bleiben; für einen schlichten Look kannst du sie entfernen und das Holz glätten.

Schleife die bereits zugesägten Enden eben. Jeder Magnet braucht eine ausreichend große, vollflächige Auflage im festen Holz. Für einen Magneten mit 24 mm Außendurchmesser muss die Auflage mindestens entsprechend groß sein und genügend Holz um das Schraubenloch bieten.

Naturast auf einem Holzsockel mit der handschriftlichen Aufschrift Feierabend verschrauben.
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Ast am Sockel befestigen

Markiere die Position auf deinem Holzsockel. Bohre ein Durchgangsloch im Sockel und ein passendes Führungsloch mittig in der Astbasis vor. Verschraube den Ast von der Sockelunterseite aus. Versenke den Schraubenkopf so, dass die Basis eben aufliegt.

Wähle die Schraubenlänge passend zur Sockeldicke und zur Astbasis. Der Ast muss sicher sitzen und darf sich nicht verdrehen. Bei einem anderen Sockelmaterial brauchst du eine dafür geeignete Befestigung.

Kleine Schraubenlöcher in den Schnittflächen der Astenden mit einem Holzbohrer vorbohren.
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Löcher für die Magnete vorbohren

Markiere die Mitte der vorgesehenen Auflageflächen. Bohre die Führungslöcher mit einem geeigneten Holzbohrer vor. Durchmesser und Tiefe richten sich nach der jeweiligen Holzschraube und dem Holz.

Arbeite gerade in das Astende und halte ausreichend Abstand zu Rissen und Kanten. Vorgebohrtes Holz erleichtert das Verschrauben und verringert das Risiko, dass ein Astende aufspaltet. Die Magnete liegen bei diesem einfachen Aufbau auf dem Holz auf; eine große Vertiefung ist nicht nötig.

Neodym-Ringmagnete mit Senkung auf den vorbereiteten Astenden mit Holzschrauben befestigen.
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Ringmagnete anschrauben

Lege jeweils einen Magneten mit der Senkung nach außen auf die ebene Holzfläche. Setze eine passende Senkkopfschraube ein. Ihr Kopf muss zur Senkung passen und darf nicht über die Magnetfläche hinausragen.

Schraube langsam, mit niedrigem Drehmoment und ohne Schlagfunktion. Ziehe nur so weit an, bis der Magnet sicher anliegt. Neodym-Magnete (NdFeB) sind spröde und können bei zu hohem Schraubdruck brechen. Halte die übrigen Magnete währenddessen auf Abstand.

Selbst gebauter Kronkorkenbaum aus einem Naturast mit bunten Kronkorken an den Magneten und einem Holzsockel mit der Aufschrift Feierabend.
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Kronkorken ansetzen und gestalten

Setze den ersten Kronkorken direkt auf die freie Fläche eines Magneten. Ergänze weitere Kappen vorsichtig zu kleinen Gruppen. Prüfe nach jeder Ergänzung den Halt und verteile die Kronkorken möglichst gleichmäßig auf die Äste.

Beschrifte den Sockel zum Beispiel mit „Feierabend“, einem Namen oder einem Datum. Kontrolliere abschließend den sicheren Stand. Schon ist dein individueller Kronkorkenbaum als Geschenk oder Dekoration fertig.

Fertig ist dein individueller Kronkorkenbaum mit Magneten!
MAGRION Basteltipp

Erst den Ast wählen, dann die Magnete planen

Du musst die Naturform nicht an eine feste Vorlage anpassen. Schau zuerst, welche stabilen Astenden dein Fundstück bietet, und richte Anzahl und Durchmesser der Magnete danach aus. Mehr einzelne Magnetplätze können für eine größere Krone sinnvoller sein als immer mehr Kronkorken an einem einzigen Magneten.

Ast und Sockel für deinen Magnetbaum individuell gestalten

Diese Anleitung ist eine Grundlage für deinen eigenen Entwurf. Entscheidend sind festes Holz, passende Magnetauflagen und ein sicherer Stand. Die genaue Baumform und die Gestaltung bleiben dir überlassen.

Welcher Ast passt zu dir?

Ein gegabelter Zweig ergibt einen kleinen Baum, ein knorriger Ast wirkt rustikal und ein heller, entrindeter Ast passt zu einer schlichten Einrichtung. Auch trockenes Treibholz kann geeignet sein, wenn es fest genug ist und sichere Schraubverbindungen ermöglicht.

Du kannst kurze und lange Verzweigungen kombinieren, den Ast naturbelassen, farbig bemalen oder einzelne Stellen anschleifen. Wähle für dünne Äste entsprechend kleinere Magnetauflagen und plane die Krone weniger ausladend.

Welchen Sockel kannst du verwenden?

Holzbrett, runde Baumscheibe, Reststück aus der Werkstatt oder ein massiver Holzklotz: Form und Holzart dürfen sich unterscheiden. Für die einfache Verschraubung von unten eignet sich ein ausreichend dicker Holzsockel besonders gut.

Auch Stein, Beton oder Metall sind als Basis denkbar. Hier musst du die Verbindung passend zum Material planen, etwa mit einer geeigneten Halterung. Nicht jede Basis lässt sich mit der gezeigten Holzschraube befestigen.

Verwendetes MAGRION-Produkt

Die passenden Magnete für deinen Kronkorkenbaum

Neodym-Ringmagnet mit Senkung

MAGRION Neodym-Ringmagnete mit Senkung lassen sich mit passenden Senkkopfschrauben auf Holz befestigen. Für das hier geplante Modell mit fünf kräftigen Astenden kannst du die Variante Ø 24 mm außen × Ø 5,5 mm Bohrung × 4 mm Höhe wählen.

Die Größe muss zu deinen Astenden passen. Prüfe vor der Bestellung die Abmessungen auf der verlinkten Produktseite. Die mögliche Anzahl gehaltener Kronkorken lässt sich aus einer angegebenen Magnet-Haftkraft allein nicht ableiten.

Ringmagnete mit Senkung ansehen →

Für dieses Projekt vorgesehen

  • Magnetart: Neodym-Ringmagnet (NdFeB)
  • Außendurchmesser: 24 mm
  • Bohrungsdurchmesser: 5,5 mm
  • Höhe: 4 mm
  • Ausführung: mit Senkung
  • Befestigung: passende Senkkopf-Holzschraube
  • Projektbedarf: 5 Stück für fünf Magnetplätze

Hinweise zum Bauen und Aufstellen

  • Fixiere Holz beim Bohren und Schrauben sicher. Trage beim Bohren eine Schutzbrille.
  • Magnete vorsichtig einzeln handhaben und nicht ungebremst zusammenschlagen lassen. Beachte die Warnhinweise des jeweiligen Produkts.
  • Lose Magnete und Kronkorken gehören nicht in Kinderhände. Der Baum ist eine Dekoration für Erwachsene.
  • Stelle den Baum auf eine ebene Fläche und kontrolliere Schrauben, Kronkorken und Standfestigkeit regelmäßig.
  • Verwende das gezeigte Modell in trockenen Innenräumen. Als Flaschenöffner ist es nicht ausgelegt.

Häufige Fragen zum Kronkorkenbaum mit Magneten

Wie funktioniert ein magnetischer Kronkorkenbaum?

Ein magnetischer Kronkorkenbaum hält Kronkorken aus magnetischem Stahl an Neodym-Magneten (NdFeB). Bei dieser Variante sind die Magnete auf den Enden eines Naturastes verschraubt. Der erste Kronkorken liegt direkt am Magneten an; weitere können sich je nach Kontakt und Anordnung zu kleinen Gruppen ergänzen.

Muss mein Ast genauso aussehen wie auf den Bildern?

Nein. Du kannst andere Astformen, Holzarten und Größen verwenden. Wichtig sind trockenes, tragfähiges Holz, ausreichend große Auflageflächen für die Magnete und ein stabiler Sockel. Anzahl und Position der Magnete richten sich nach deinem Ast.

Wie viele Magnete brauche ich?

Für jeden vorgesehenen Magnetplatz brauchst du einen Ringmagneten. Das gezeigte Modell hat fünf Plätze. Ein kleiner Baum kann mit drei auskommen; ein größerer kann weitere Plätze erhalten. Die Zahl der Magnete bestimmt nicht automatisch die Zahl der gehaltenen Kronkorken.

Welche Magnete eignen sich für einen Kronkorkenbaum?

Neodym-Ringmagnete (NdFeB) mit Senkung eignen sich für die Befestigung mit passenden Senkkopfschrauben auf ebenen Holzflächen. Für das hier geplante Modell sind fünf Ringmagnete mit jeweils 24 mm Außendurchmesser, 5,5 mm Bohrung und 4 mm Höhe vorgesehen. Die Astenden müssen dafür ausreichend groß und fest sein. Für einen anderen Ast wählst du die Magnetgröße passend zur verfügbaren Auflage und prüfst den Halt am fertigen Aufbau.

Halten alle Kronkorken an den Magneten?

Es funktionieren nur magnetische Kronkorken, beispielsweise aus Stahl. Prüfe die Verschlüsse vor dem Basteln mit einem Magneten. Beschichtung, Wölbung und Kontaktfläche beeinflussen zusätzlich, wie gut sie halten und ob sich mehrere Kappen zu Gruppen ergänzen lassen.

Kann ich jeden Sockel verwenden?

Du kannst Form und Material frei gestalten, solange die Basis ausreichend stabil ist und sich sicher mit dem Ast verbinden lässt. Ein Holzsockel ist für die gezeigte Verschraubung besonders einfach. Stein, Beton und Metall erfordern eine jeweils geeignete Befestigung.

Wie baue ich einen größeren Kronkorkenbaum?

Wähle einen größeren, tragfähigen Ast und einen entsprechend breiten und schweren Sockel. Verteile weitere Magnetplätze auf stabile Enden, statt nur größere Kappengruppen anzuhängen. Prüfe die Befestigung und den sicheren Stand mit der geplanten Bestückung.

Wie wird daraus ein persönliches Geschenk?

Beschrifte den Sockel mit einem Namen, einem kurzen Spruch oder einem Datum. Du kannst den Ast bemalen, Lieblingsfarben aufgreifen oder einige gesammelte Kronkorken ergänzen. So lässt sich der Magnetbaum zum Geburtstag, als Mitbringsel oder für die Hausbar individuell gestalten.

Ein Kronkorkenbaum als persönliches Geschenk mit Magneten

Ob zum Geburtstag, zur Einweihung oder als Mitbringsel für einen gemeinsamen Abend: Ein selbst gebauter Kronkorkenbaum lässt sich passend zur beschenkten Person gestalten. Mit Lieblingskronkorken und einer Beschriftung wie „Feierabend“ wird daraus ein magnetischer Bierbaum für die Hausbar. Ein heller Ast auf einer schlichten Baumscheibe ergibt eine ganz andere Optik als ein knorriger Zweig auf dunklem Restholz.

Weitere Projekte zum Verschenken findest du bei unseren DIY-Geschenkideen mit Magneten . Eine kleinere Bastelidee sind selbst gestaltete Steinmagnete mit Motiven, Mustern oder einer persönlichen Botschaft.