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Magrion Magnet– Dein umfassender Ratgeber

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist ein Magnet?
  2. Die Geschichte des Magneten
  3. Rohmagnete
  4. Neodym-Magnet
  5. Ferrit-Magnet
  6. AlNiCo-Magnet
  7. Samarium-Cobalt-Magnet (SmCo)
  8. Scheibenmagnet
  9. Blockmagnet
  10. Ringmagnet
  11. Magnetsysteme
  12. Magnetfolie
  13. Magnet-Haftkraft
  14. Magnetisierungsrichtung
  15. Magnetisierungsart
  16. Temperaturbeständigkeit

1. Was ist ein Magnet?

Ein Magnet zieht bestimmte Materialien wie Eisen, Nickel oder Kobalt an oder stößt sie ab. Dieses Phänomen nennt man Magnetismus. Magnete erzeugen ein Magnetfeld und gibt es als Rohmagnete, Permanentmagnete (z. B. Neodym, Ferrit, Samarium-Cobalt) oder Elektromagnete. Sie sind unverzichtbar in Industrie, Technik, Elektronik und Alltag.

2. Die Geschichte des Magneten

Magnete begleiten die Menschheit seit über 2.500 Jahren. Ihre Geschichte beginnt mit den Rohmagneten, den natürlichen Magnetsteinen, die bereits in der Antike bekannt waren. Der griechische Naturphilosoph Thales von Milet beschrieb erstmals die Fähigkeit dieser Steine, Eisen anzuziehen. Schon bald schrieb man Magneten auch heilende Kräfte zu: Der Arzt Hippokrates von Kos nutzte Magneten zur Behandlung von Krankheiten. Auch wenn diese antike Heilwirkung wissenschaftlich nicht bestätigt werden konnte, zeigen diese frühen Anwendungen, wie bedeutend Magnete schon damals waren. Heute kommen Magnete in der Medizintechnik, zum Beispiel in MRI-Geräten, zum Einsatz.

In China erkannten Gelehrte früh die praktische Nutzung von Magneten. Sie fertigten die ersten Kompasse aus Magnetit, die ursprünglich für Feng-Shui und Prophezeiungen verwendet wurden. Erst später dienten diese frühen Kompasse zur Navigation, ein entscheidender Schritt für die menschliche Entdeckung der Welt.

Mit der systematischen Erforschung des Magnetismus im 16. Jahrhundert legte William Gilbert den Grundstein für das moderne Verständnis. Er erkannte, dass die Erde selbst wie ein riesiger Magnet wirkt. Wenig später zeigte sich die Verbindung zwischen Elektrizität und Magnetismus: Mit Elektromagneten konnten schwere Eisenobjekte gehoben werden – eine Entwicklung, die die Industrie revolutionierte. Theoretische Grundlagen lieferte James Clerk Maxwell mit seinen Maxwell-Gleichungen, die elektrische und magnetische Felder mathematisch beschreiben und bis heute Grundlage der Elektrotechnik sind.

Im 20. Jahrhundert begann die Ära der Hochleistungsmagnete. Zunächst entstanden AlNiCo-Magnete und Ferrit-Magnete, die robust, temperaturbeständig und vielseitig einsetzbar sind. Später folgten Seltene-Erde-Magnete, darunter die besonders starken Neodym-Magnete (NdFeB) und Samarium-Cobalt-Magnete (SmCo). Dank ihrer extremen Haftkraft, kompakten Bauformen und präzise einstellbaren Magnetisierungsrichtungen revolutionierten sie Anwendungen in Elektromotoren, Sensoren, Lautsprechern und vielen industriellen Projekten.

Heute gibt es Magnete in den unterschiedlichsten Formen und Systemen: Scheibenmagnete, Blockmagnete, Ringmagnete, Magnetfolien und komplette Magnetsysteme für individuelle Anwendungen. Je nach Einsatzgebiet werden Magnetisierungsarten und die Richtung der Magnetfelder genau bestimmt. Auch die Temperaturbeständigkeit ist ein entscheidender Faktor für langfristige Funktion und Sicherheit.

Von den ersten Rohmagneten über antike Kompasse, Heilmagnete und Elektromagnete bis zu modernen Hochleistungsmagneten zeigt die Geschichte des Magneten, wie aus einem Naturphänomen ein Schlüsselbaustein der heutigen Technik wurde. Unser Magnet-Lexikon bietet praxisnahes Wissen zu allen Magnetarten – von Neodym-Magneten über Samarium-Cobalt-Magnete, Ferrit-Magnete und AlNiCo-Magnete bis hin zu Magnetsystemen und Magnetfolien. So finden Sie genau den Magneten, der für Ihre Anwendung optimal ist.

 

3. Rohmagnete

Definition von Rohmagneten:

Rohmagnete sind unverbaute, reine Magnete ohne zusätzliches Gehäuse oder magnetische Abschirmung. Sie bestehen ausschließlich aus dem Magnetmaterial selbst.

Details & Anwendungen von Rohmagneten:

  • Direkte, ungefilterte Magnetwirkung
  • Flexibel einsetzbar in Eigenkonstruktionen und Sonderlösungen
  • Erfordern eine präzise Auslegung hinsichtlich Haftkraft, Vorzugsrichtung und Temperaturbeständigkeit
  • Häufig verwendet in Prototypenbau, DIY-Projekten, Sensorik oder technischen Spezialanwendungen

Beispiele von Rohmagneten:

Praxisbezug Magrion:

Magrion bietet ein breites Sortiment an Rohmagneten in verschiedenen Materialien, Formen und Stärken – ideal für individuelle Lösungen und maßgeschneiderte Anwendungen.

Tipps zu Rohmagneten:

Achten Sie bei Rohmagneten besonders auf sichere Handhabung und korrekte Dimensionierung, da keine schützenden Bauteile vorhanden sind.

Rohmagnete als Gruppenbild

4. Neodym-Magnet

Definition von Neodym-Magneten:

Ein Neodym-Magnet ist ein extrem starker Permanentmagnet aus einer Legierung von Neodym, Eisen und Bor (NdFeB). Aufgrund seiner hohen magnetischen Leistung ist er in zahlreichen industriellen und privaten Anwendungen unverzichtbar.

Details & Anwendungen von Neodym-Magneten:

  • Sehr hohe Magnetkraft bei kompakter Bauform
  • Einsatz: Elektromotoren, Sensoren, Lautsprecher, Befestigungen
  • Vorteil: kleine Größe → flexible Konstruktionen
  • Nachteil: empfindlich gegen Korrosion, meist beschichtet (Nickel, Kupfer, Epoxid)
  • Temperaturbeständig: bis ca. 80°C (Standard), Hochtemperaturtypen verfügbar

Praxisbezug Magrion:

Bei Magrion finden Sie Neodym-Magnete in verschiedenen Formen: Scheibenmagnete, Ringmagnete und Blockmagnete. Perfekt für Industrieprojekte, Handwerk oder DIY. Unsere Produkte stehen für höchste Qualität, präzise Fertigung und langlebige Leistung.

Tipps zu Neodym-Magneten:

Für Ihre Projekte wählen Sie einen Magneten, der genau die benötigte Kraft liefert – nicht zu stark, nicht zu schwach. Unsere Neodym-Magnete ermöglichen das perfekte Zusammenspiel von Leistung und Sicherheit.

Neodym-Magnete als Gruppenbild

5. Ferrit-Magnet

Definition von Ferrit-Magneten:

Ferrit-Magnete bestehen aus Eisenoxid und Barium- oder Strontiumcarbonat. Sie sind günstiger, korrosionsbeständig und leicht in großen Mengen herstellbar.

Details & Anwendungen von Ferrit-Magneten:

  • Geringere Magnetkraft als Neodym-Magnete
  • Vorteil: hitzebeständig und langlebig
  • Einsatz: Lautsprecher, Haushaltsmagnete, kleine Befestigungen, Kühlschrankmagnete
  • Umweltfreundlich: keine seltenen Erden notwendig

Praxisbezug Magrion:

Unsere Ferrit-Magnete sind perfekt für industrielle Anwendungen, aber auch für den Haushalt. Sie bieten eine kosteneffiziente Lösung ohne Einbußen bei der Zuverlässigkeit.

Tipps zu Ferrit-Magneten:

Ideal, wenn Sie große Mengen oder einfach zu befestigende Magnete benötigen. Unsere Ferrit-Magnete sind standardisiert und sofort einsatzbereit.

Ferrit-Magnete als Gruppenbild

6. AlNiCo-Magnet

Definition von AlNiCo-Magneten:

AlNiCo-Magnete bestehen aus Aluminium, Nickel und Kobalt. Sie besitzen eine sehr stabile Magnetisierung und sind extrem temperaturbeständig.

Details & Anwendungen von AlNiCo-Magneten:

  • Vorteil: stabil, hohe Temperaturbeständigkeit bis 550°C
  • Nachteil: weniger stark als Neodym-Magnete
  • Einsatz: Messgeräte, Sensoren, Motoren, wissenschaftliche Instrumente
  • Formen: Block, Scheibe, Ring

Praxisbezug Magrion:

Magrion bietet AlNiCo-Magnete in verschiedenen Größen und Formen. Besonders geeignet für Industrie, Forschung und Maschinenbau, wo Stabilität und Präzision entscheidend sind.

Tipps zu AlNiCo-Magneten:

Ideal, wenn Zuverlässigkeit bei Hitze oder starken Temperaturschwankungen gefragt ist. Unsere AlNiCo-Magnete liefern konstante Leistung über Jahre.

AlNiCo-Magnete als Gruppenbild

7. Samarium-Cobalt-Magnet (SmCo)

Definition von Samarium-Cobalt-Magneten:

Ein Samarium-Cobalt-Magnet ist ein leistungsstarker Permanentmagnet aus einer Legierung von Samarium und Cobalt. Er zeichnet sich durch hohe Magnetkraft, außergewöhnliche Temperaturbeständigkeit und hervorragende Stabilität unter extremen Einsatzbedingungen aus.

Details & Anwendungen von Samarium-Cobalt-Magneten:

  • Hohe Magnetkraft bei sehr guter thermischer Stabilität
  • Einsatz: Elektromotoren, Sensoren, Generatoren, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik
  • Vorteil: ausgezeichnete Temperatur- und Korrosionsbeständigkeit, kaum Leistungsverlust
  • Nachteil: spröde Struktur, höhere Kosten im Vergleich zu Neodym-Magneten
  • Temperaturbeständig: bis ca. 250–300 °C (abhängig von der Legierung), sehr hohe Curie-Temperatur

Praxisbezug Magrion:

Bei Magrion erhalten Sie Samarium-Cobalt-Magnete für anspruchsvolle Anwendungen, bei denen hohe Temperaturen, starke Temperaturschwankungen oder aggressive Umgebungen auftreten. Unsere SmCo-Magnete stehen für Zuverlässigkeit, konstante Magnetleistung und lange Lebensdauer – auch unter Extrembedingungen.

Tipps zu Samarium-Cobalt-Magneten:

Setzen Sie Samarium-Cobalt-Magnete dort ein, wo Neodym-Magnete an ihre thermischen Grenzen stoßen. Die richtige Materialwahl sorgt für maximale Betriebssicherheit und stabile Magnetkraft über die gesamte Lebensdauer.

Samarium-Cobalt-Magnete als Gruppenbild

8. Scheibenmagnet

Definition von Scheibenmagneten:

Ein Scheibenmagnet ist flach und rund, universell einsetzbar für Befestigungen, Sensoren oder industrielle Anwendungen.

Details & Anwendungen von Scheibenmagneten:

  • Vorteil: einfach zu montieren, vielseitig
  • Material: Neodym, Ferrit, AlNiCo
  • Anwendung: DIY-Projekte, industrielle Maschinen, Haushaltsbefestigungen

Praxisbezug Magrion:

Unsere Scheibenmagnete sind präzise gefertigt, stark und langlebig – ideal für Industrie, Handwerk und Heimwerker.

Tipps zu Scheibenmagneten:

Perfekte Kombination aus Kraft, Größe und Vielseitigkeit. Bei Magrion finden Sie den passenden Scheibenmagneten für jede Anwendung.

Scheibenmagnete als Gruppenbild

9. Blockmagnet

Definition:
Ein Blockmagnet ist rechteckig und besonders vielseitig für industrielle und handwerkliche Anwendungen.

Details & Anwendungen für Blockmagneten:

  • Vorteil: einfach stapelbar, kombinierbar, große Kontaktfläche
  • Einsatz: Maschinenbau, Befestigung, DIY-Lösungen
  • Material: Neodym, Ferrit, AlNiCo

Praxisbezug Magrion:

Blockmagnete von Magrion bieten präzise Fertigung, starke Haftkraft und langlebige Qualität.

Tipps zu Blockmagneten:

Optimal, wenn große Magnetfläche oder stabile Fixierung benötigt wird.

Blockmagnete als Gruppenbild

10. Ringmagnet

Definition von Ringmagneten:

Magnet in Ringform, oft für Motoren, Sensoren oder Befestigungen verwendet.

Details & Anwendungen von Ringmagneten:

  • Vorteil: gleichmäßige Kraftverteilung
  • Material: Neodym, Ferrit, AlNiCo
  • Anwendung: Elektromotoren, Sensoren, industrielle Baugruppen

Praxisbezug Magrion:

Unsere Ringmagnete sind präzise gefertigt und ideal für industrielle Anwendungen, DIY- und Technikprojekte.

Tipps zu Ringmagneten:

Perfekt für runde Baugruppen, wo gleichmäßige Magnetkraft gefragt ist.

Ringmagnete als Gruppenbild

11. Magnetsysteme

Definition von Magnetsystemen:

Magnetsysteme bestehen aus einem oder mehreren Magneten, die in ein Gehäuse oder eine spezielle Konstruktion integriert sind. Ziel ist es, die Magnetkraft gezielt zu bündeln oder zu schützen.

Details & Anwendungen von Magnetsystemen:

  • Erhöhte Haftkraft durch gezielte Feldführung (z. B. durch Stahlgehäuse)
  • Mechanischer Schutz des Magneten vor Beschädigung
  • Reduzierte Streufelder und kontrollierte Magnetwirkung
  • Einsatz in Industrie, Montage, Automatisierung und Handwerk

Beispiele von Magnetsystemen:

  • Topfmagnete mit Stahlgehäuse für hohe Haltekräfte
  • Magnetsysteme mit Gewinde für einfache Montage
  • Gummierte Magnetsysteme zum Schutz empfindlicher Oberflächen

Praxisbezug Magrion:

Magrion entwickelt und liefert Magnetsysteme für professionelle Anwendungen – montagefertig, langlebig und exakt auf den jeweiligen Einsatzzweck abgestimmt.

Tipps zu Magnetsystemen:

Magnetsysteme eignen sich besonders, wenn hohe Haftkräfte, einfache Montage oder zusätzlicher Schutz erforderlich sind. Sie sind oft die sicherere und effizientere Wahl gegenüber Rohmagneten.

Magnetsysteme als Gruppenbild

12. Magnetfolie

Definition von Magnetfolien:

Flexible Magnetmaterialien, die sich zuschneiden und bedrucken lassen.

Details & Anwendungen von Magnetfolien:

  • Vorteil: flexibel, bedruckbar
  • Anwendung: Werbung, DIY, Etiketten, kreative Projekte

Praxisbezug Magrion:

Unsere Magnetfolien sind stark, langlebig und vielseitig einsetzbar – ideal für kreative Projekte oder gewerbliche Anwendungen.

Tipps zu Magnetfolien:

Perfekt für Werbung, Beschriftungen oder kreative DIY-Projekte.

Farbige Magnetfolien auf Rollen

13. Magnet-Haftkraft

Definition von Magnethaftkraft:

Die Magnet-Haftkraft beschreibt die Kraft, mit der ein Magnet an einer ferromagnetischen Oberfläche (z. B. Stahl) haftet. Sie wird meist in Newton (N) oder Kilogramm (kg) angegeben und bezieht sich auf die maximale Zugkraft senkrecht zur Haftfläche.

Details zu Magnethaftkraft:

  • Bestimmt, welches Gewicht ein Magnet sicher halten kann
  • Abhängig von Magnetmaterial, Bauform und Größe
  • Stark beeinflusst durch die Beschaffenheit der Haftfläche (Material, Dicke, Ebenheit)
  • Bereits kleine Luftspalte oder Beschichtungen reduzieren die Haftkraft deutlich

Praxisbezug Magrion:

Wir bieten Magnete in genau der benötigten Stärke – egal ob DIY, Handwerk oder Industrie.

Tipps zu Magnethaftkraft:

Planen Sie immer eine Sicherheitsreserve ein. Die angegebene Haftkraft gilt unter Idealbedingungen und sollte in der Praxis nicht vollständig ausgereizt werden.

Haftkraft Tabelle

14. Magnetisierungsrichtung

Definition von Magnetisierungsrichtung:

Die Magnetisierungsrichtung beschreibt die Richtung, in der ein Magnet magnetisiert ist und seine stärkste magnetische Wirkung entfaltet. Sie legt fest, wo sich Nord- und Südpol befinden.

Details zu Magnetisierungsrichtungen:

  • Beeinflusst die Haftwirkung und das Ausrichtungsverhalten des Magneten
  • Entscheidend für die Funktion in Halte-, Führungs- oder Antriebsanwendungen
  • Übliche Varianten sind axiale, diametrale und radiale Magnetisierung

Praxisbezug Magrion:

Magrion liefert Magnete in der passenden Vorzugsrichtung – abgestimmt auf Ihre Anwendung, egal ob einfache Haltefunktion oder komplexe technische Lösung.

Tipps zu Magnetisierungsrichtungen:

Achten Sie bei der Auswahl nicht nur auf die Magnetstärke, sondern auch auf die richtige Vorzugsrichtung – sie entscheidet über die tatsächliche Funktion des Magneten.

Magnetsisierungrichtung als Grafik

15. Magnetisierungsart

Definition von Magnetisierungsart:

Die Magnetisierungsart beschreibt die Art und Weise, wie ein Magnet magnetisiert wurde. Sie bestimmt die Anordnung der magnetischen Pole und den Verlauf des Magnetfelds im und um den Magneten.

Details zu Magnetisierungsarten:

  • Legt fest, wie viele Pole ein Magnet besitzt und wie sie verteilt sind
  • Beeinflusst Kraftverlauf, Reichweite und gezielte Feldwirkung
  • Entscheidend für Effizienz und Funktion in technischen Anwendungen

Häufige Magnetisierungsarten sind:

  • Einpolige (Zweipol-) Magnetisierung
  • Mehrpolige Magnetisierung
  • Segmentierte Magnetisierung

Praxisbezug Magrion:

Magrion bietet Magnete mit exakt definierter Magnetisierungsart – individuell angepasst an Ihre Anwendung, von einfachen Standardmagneten bis zu anspruchsvollen Sonderlösungen.

Tipps zu Magnetisierungsarten:

Die richtige Magnetisierungsart ist genauso wichtig wie Material und Magnetstärke. Sie entscheidet darüber, ob der Magnet seine Aufgabe optimal erfüllt.

Magnetisierungsarten als Grafik

16. Temperaturbeständigkeit

Definition von Temperaturbeständigkeit:

Die Temperaturbeständigkeit gibt an, bis zu welcher maximalen Temperatur ein Magnet eingesetzt werden kann, ohne dauerhaft an Magnetkraft zu verlieren. Ein zentraler Grenzwert ist dabei die Curie-Temperatur.

Die Curie-Temperatur ist jene Temperatur, bei der ein Magnet sein ferromagnetisches Verhalten vollständig verliert und dauerhaft entmagnetisiert wird. Oberhalb dieses Punktes ist keine Magnetisierung mehr möglich.

Details & Anwendungen der Temperaturbeständigkeit:

  • Die zulässige Betriebstemperatur liegt deutlich unterhalb der Curie-Temperatur
  • Bereits vor Erreichen der Curie-Temperatur kann es zu teilweiser oder irreversibler Entmagnetisierung kommen
  • Temperaturbeständigkeit ist abhängig von:
    • Magnetmaterial
    • Magnetqualität (z. B. N-, H-, SH-Qualitäten bei Neodym)
  • Besonders relevant bei Anwendungen in:
    • Maschinen und Motoren
    • Elektronik
    • Automobiltechnik
    • Außen- und Industrieumgebungen

Magnete in der Praxis:

  • Neodym-Magnete: geeignet für Raumtemperatur und moderate Wärme, z. B. in Möbeln, Halterungen oder Elektronikgehäusen
  • Ferrit-Magnete: ideal für höhere Temperaturen, z. B. in Lautsprechern oder einfachen Motoren
  • Samarium-Cobalt-Magnete: geeignet für anspruchsvolle Umgebungen, z. B. in der Luft- und Raumfahrt oder im Maschinenbau
  • AlNiCo-Magnete: einsetzbar bei sehr hohen Temperaturen, z. B. in Mess- und Sensortechnik

Praxisbezug Magrion:

Magrion bietet Magnete für unterschiedliche Temperaturbereiche – von Standardanwendungen bis hin zu hitzebeständigen Spezialmagneten für anspruchsvolle Einsatzbedingungen.

Tipps zur Temperaturbeständigkeit:

Berücksichtigen Sie sowohl Dauer- als auch Spitzentemperaturen. Die richtige Materialwahl sorgt für langfristige Funktion, Sicherheit und Zuverlässigkeit. 

Einsatztemperaturen von Magneten als Tabelle

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